Kollektivvertrags-System - Familienhospizkarenz
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KVS | Über Kollektivverträge | Begriffe und Glossar | Glossar Teil 3 | Erklärung

Familienhospizkarenz


Die ArbeitnehmerInnen haben seit 1.7.2002 die Möglichkeit, sich zwecks Betreuung schwerst kranker Kinder oder Begleitung sterbender Verwandter vorübergehend karenzieren zu lassen oder zumindest ihre Arbeitszeit herabzusetzen.

Im Falle einer vollen Karenzierung gibt es seitens der ArbeitnehmerInnen keinen Entgeltanspruch gegenüber dem/der ArbeitgeberIn. Um zumindest einen grundlegenden sozialversicherungsrechtlichen Schutz zu gewährleisten, wird dem/der ArbeitnehmerIn aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung eine beschränkte Kranken- und Pensionsversicherung für die Zeit der Familienhospizkarenz gewährt.

Die Definition für „nahe Angehörige“ erstreckt sich auf Ehegatten, Lebensgefährten, Eltern, Großeltern, Kinder, Adoptivkinder, Pflegekinder, Geschwister, Schwiegereltern und Schwiegerkinder. Ein gemeinsamer Haushalt ist hierbei nicht notwendig.

Bei einer vollen Karenzierung entstehen Urlaubsansprüche entsprechend der Dauer des Urlaubsjahres ohne die Zeiten der Karenzierung aliquotiert, auch Sonderzahlungen werden entsprechend aliquotiert.

Bei der Betreuung von schwerst kranken Kindern, Wahl- oder Pflegekindern ist das Vorliegen eines gemeinsamen Haushaltes Anspruchsvoraussetzung.


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